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«Kaleidoskop» gibt Buttikons Zentrum neue Identität

Für die Entwicklung und Umnutzung des Glasi-Areals in Buttikon SZ schrieb die Glasi Immobilien AG einen Projektwettbewerb aus, bei dem 720° Architekten im Juni 2015 mit dem 1. Rang ausgezeichnet wurde. Die ausgeklügelten Wohnungsgrundrisse und die technische Umsetzbarkeit überzeugten die Jury ebenso wie die Integration ortstypischer Strukturen und Bebauungsmuster, die Bildung verschiedener Aussenraumqualitäten sowie die räumliche Aufwertung des vorhandenen Kirchengartens und des Strassenraums.
Das Glasi-Areal Buttikon liegt in einer heterogenen Umgebung geprägt von freistehenden Häusern, zusammengebauten Hausgruppen, gewerblichen Anlagen und Wohnsiedlungen. Diese Bebauung definiert eine Strassenflucht, die jedoch immer wieder von freien oder gewerblich genutzten Grundstücken unterbrochen wird.

Ein langer Platz entlang der Kantonsstrasse bildet den Auftakt zum neuen Wohnzentrum des Glasi-Areals und verbindet dieses geschickt mit der bestehenden Dorfstruktur. Gegenüber dem neuen «Glasi-Platz» liegt der zum Dorfplatz umgestaltete Kirchenvorplatz. Wie bei einem Kaleidoskop, wo durch die Kombination der Inhalte neue Muster entstehen, setzen sich auch die fünf neuen Häuser in unterschiedlicher Kombination zusammen. Die fünf Baukörper sind zueinander versetzt und verzahnen sich mit der Umgebung. Das Zentrum der Wohnsiedlung bildet ein Siedlungsplatz mit Sitz- und Spielplätzen. Um die Wohnsiedlung gut in das Ortsbild einzubinden, wird die Geschossigkeit bewusst nicht maximiert, sondern die Dichte wird über die geschickte Anordnung der Bauvolumen erzielt.

Insgesamt umfassen die fünf Häuser 58 Wohn- und Gewerbeeinheiten, davon entstehen 25 in einer ersten und 33 Einheiten in einer zweiten Etappe. Drei Gewerbeeinheiten liegen im Erdgeschoss und sind zum Glasi-Platz und zur Kantonsstrasse ausgerichtet. Die Wohnbereiche (Wohnen – Essen – Kochen) sind jeweils so ausgerichtet, dass sie dreiseitige Belichtung haben, Sicht in die Freiräume gewähren und gleichzeitig die nötige Privatsphäre bieten.

720° Architekten freut sich auf die Weiterentwicklung des Projekts, damit Buttikon schon bald durch ein neues räumliches Zentrum aufgewertet wird.
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